Unsere Arbeitskreise

Der Ernährungsrat Oberfranken hat unterschiedliche Arbeitskreise (AKs), welche sich mit einzelnen thematischen Aspekten der Ernährungswende in Oberfranken beschäftigen und die Arbeit des Ernährungsrates vorantreiben. Interessierte können sich gerne durch die jeweiligen E-Mailadressen direkt an die AKs wenden. Besitzt ein Arbeitskreis noch keine eigene E-Mailadresse können Fragen und Anfragen an die allgemeine E-Mailadresse info@ernaehrungsrat-oberfranken.de gestellt werden.

AK Öffentlichkeitsarbeit

Der AK Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Ernährungsrats Oberfranken. Er ist für den Aufbau und die Aktualisierung der Website und die Betreuung der allgemeinen Emailadresse verantwortlich. Derzeit beschäftigt sich der AK insbesondere mit  der Planung der großen offiziellen Gründungsveranstaltung des Ernährungsrates Oberfranken am 08.10.2021. Auch in Zukunft werden weitere Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeitsprojekte rundum das Thema Ernährungswende in Oberfranken vom AK Öffentlichkeitsarbeit geplant und durchgeführt.

Der AK ist unter folgender E-Mailadresse erreichbar: oeffentlichkeitsarbeit@ernaehrungsrat-oberfranken.de

AK Gemeinschaftsverpflegung

Gemeinschaftsverpflegungseinrichtung stellen einen großen Hebel für eine Ernährungswende dar. Hier werden täglich unzählig viele Essen gekocht. Wo aber kommt dieses her? Der AK Gemeinschaftsverpflegung möchte eine Regionalisierung und Ökologisierung der Gemeinschaftsverpflegung vorantreiben, indem er mit Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung zusammenarbeitet um direkte Lieferbeziehungen in der Region zwischen Erzeuger:innen und Gemeinschaftsverpflegung herzustellen, auszubauen oder zu festigen.

Der AK ist unter folgender E-Mailadresse erreichbar: gemeinschaftsverpflegung@ernaehrungsrat-oberfranken.de

AK Kommunen

Der Ernährungsrat Oberfranken verfolgt das Ziel, Ernährungspolitik wieder auf die die kommunalpolitische Agenda zu bringen. Dies birgt viele Herausforderungen, da viele Kommunen dieses Thema nicht mehr als ihr Handlungsfeld begreifen und Lebensmittelversorgung mitunter ein Querschnittsthema ist, das viele Verwaltungseinheiten betrifft. Der AK Adressierung von Kommunen hat die Aufgabe, Kommunen zur Mitarbeit im Ernährungsrat zu bewegen, um den Schulterschluss zur Politik zu erreichen. Dazu entwickelt er eine Strategie, wie sich das Thema Ernährungspolitik und das Ziel der Erarbeitung einer Ernährungsstrategie in die entsprechenden Stadträte bringen lässt. Der Arbeitskreis identifiziert affine Kommunen und leitet erste Vorgespräche ein.

AK NAHrungsnetzwerk (AK NAHne)

Der AK NAHne setzt sich für die Wiederherstellung der Vielfalt entlang der gesamten Lebensmittel- Wertschöpfungskette in Oberfranken ein und möchte Wertschöpfungskreisläufe wieder schließen: Dazu führt er derzeit eine Bestandsaufnahme zu regionalen (oberfrankenweiten) Produktions-, Logistik-, und Weiterverarbeitungsstrukturen und zum Selbstversorgungspotential Oberfrankens durch, um Lücken aufzudecken und vorhandene Wertschöpfungskreisläufe aufzuzeigen und sichtbar zu machen. Als weiterer Schritt sollen in Zukunft diese entdeckten Lücken geschlossen werden, indem Akteur:innen aus der Region miteinander vernetzt und Kooperationen geplant werden.

AK Lebensmittelverschwendung

Nach aktuellen Studien kommen knapp 40% der produzierten Lebensmittel weltweit nicht beim Verbraucher an. Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 33% aller Lebensmittel weggeworfen – 12 Mio. Tonnen! Abgesehen davon, dass viele Tiere völlig umsonst gezüchtet, geschlachtet und verarbeitet werden, kann man sich kaum vorstellen, welche Ressourcen an Fläche, Arbeitskraft und Energie dafür benötigt werden. Der überwiegende Anteil der Lebensmittelverschwendung in Deutschland findet mit 52% in den privaten Haushalten statt. Jedoch werden auch in der Außer-Haus-Verpflegung 14% weggeschmissen. Die Primärproduktion sowie die Verarbeitung von Lebensmitteln machen insgesamt 30% aus. Im Groß- und Einzelhandel werden lediglich 4% verschwendet. Umgerechnet in CO² liegt der Anteil von Food Waste dabei zwischen 4-8% des gesamten Ausstoßes. Man geht davon aus, dass davon ca. die Hälfte reduziert werden könnte. Die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung ist daher ein nicht zu unterschätzender Hebel zur Emissionsreduzierung.

Genau das wollen wir mit unserem Arbeitskreis angehen. Wir möchten die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren, da hier der größte Anteil an Verschwendung stattfindet. Das kann z.B. durch ein öffentliches „Food Waste Bankett“ passieren, Vorträge an Schulen, etc. Aber auch in der Gemeinschaftsverpflegung, der Primärproduktion oder in der Verarbeitung von Lebensmitteln gibt es Wege, die Verschwendung zu reduzieren, z.B. durch Software oder neue Abnahmestellen, die die Ware noch verwenden/verarbeiten können.

Wenn du auch was gegen die Verschwendung von Lebensmitteln tun willst, komm vorbei, bring dich ein und schaffe positive Veränderung!