Unsere Arbeitskreise
Der Ernährungsrat Oberfranken hat unterschiedliche Arbeitskreise (AKs), welche sich mit einzelnen thematischen Aspekten der Ernährungswende in Oberfranken beschäftigen. Sie möchten aktiv werden? – Bei Interesse können Sie sich gerne an die jeweiligen E-Mailadressen direkt wenden. Besitzt ein Arbeitskreis keine eigene E-Mailadresse können Sie sich mit Fragen an die allgemeine E-Mailadresse info@ernaehrungsrat-oberfranken.de wenden.
AK Gründung lokale Ernährungsräte
Der Ernährungsrat möchte Ernährungspolitik zurück auf die kommunalpolitische Agenda holen. Der AK Gründung lokaler Ernährungsräte hat das Ziel mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik und Verwaltung eine gute Zusammenarbeit aufzubauen und lokale Ernährungsräte zu gründen. Als lokaler Ernährungsrat können alle Beteiligten dann gemeinsam eine Strategie erarbeiten, wie sich das Thema Ernährungspolitik und das Ziel der Erarbeitung einer Ernährungsstrategie vor Ort umsetzten lässt.
Aktuell gibt es lokale Ernährungsräte in Bamberg, Coburg und Kulmbach. Eine erste Gründungsinitiative gab es auch in Bayreuth. Interessierte, die sich einer Gründungsinitiative anschließen wollen, oder selbst eine Gründungsinitiative in ihrer Stadt, Gemeinde, Landkreis oder Umgebung initiieren möchten sind herzlich eingeladen, Teil des Arbeitskreises zu werden. Bei Fragen, Anregungen oder Interesse kontaktieren Sie uns gerne unter info@ernaehrungsrat-oberfranken.de!
AK Öffentlichkeitsarbeit
Der AK Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Ernährungsrats Oberfranken. Er ist für den Aufbau und die Aktualisierung der Website, die Betreuung der allgemeinen Emailadresse und dem Newsletter, sowie für die Erstellung von Flyern und Postern verantwortlich. Zusätzlich kümmert er sich auch um Veranstaltungsplanungen, wie bspw. der großen offiziellen Gründungsveranstaltung am 08.10.2021, oder der Jahresauftaktfeier 2023. Auch in Zukunft werden weitere Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeitsprojekte rundum das Thema Ernährungswende in Oberfranken vom AK Öffentlichkeitsarbeit geplant und durchgeführt.
Der AK ist unter folgender E-Mailadresse erreichbar: oeffentlichkeitsarbeit@ernaehrungsrat-oberfranken.de
AK Gemeinschaftsverpflegung
emeinschaftsverpflegungseinrichtung stellen einen großen Hebel für eine Ernährungswende dar. Hier werden täglich viele Essen gekocht. Wo aber kommt dieses her? Der AK Gemeinschaftsverpflegung möchte eine Regionalisierung und Ökologisierung der Gemeinschaftsverpflegung vorantreiben, indem er mit Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung zusammenarbeitet um direkte Lieferbeziehungen in der Region zwischen Erzeugerinnen/Erzeugern und Gemeinschaftsverpflegung herzustellen, auszubauen oder zu festigen. Hier arbeitet dieser eng mit dem AK Logistik und dem Projekt „Nahrungsnetzwerk Oberfranken“ zusammen.
Der AK ist unter folgender E-Mailadresse erreichbar: gemeinschaftsverpflegung@ernaehrungsrat-oberfranken.de
AK NAHrungsnetzwerk (AK NAHne)
Der AK NAHne setzt sich für die Wiederherstellung der Vielfalt entlang der gesamten Lebensmittel- Wertschöpfungskette in Oberfranken ein und möchte Wertschöpfungskreisläufe schließen: Dazu führte er eine Bestandsaufnahme zu regionalen (oberfrankenweiten) Produktions-, Logistik-, und Weiterverarbeitungsstrukturen und zum Selbstversorgungspotential Oberfrankens durch. Hier wurden Lücken aufgedeckt und vorhandene Wertschöpfungskreisläufe sichtbar gemacht. Als nächster Schritt sollen in Zukunft diese entdeckten Lücken geschlossen werden, indem Akteure aus der Region miteinander vernetzt und Kooperationen aufgebaut werden.
AK Lebensmittelverschwendung
Nach Studien zufolge kommen knapp 40% der produzierten Lebensmittel weltweit nicht bei Verbraucherinnen und Verbrauchern an. Allein in Deutschland wird jedes Jahr ca. 33% aller Lebensmittel weggeworfen – 12 Mio. Tonnen! Der überwiegende Anteil der Lebensmittelverschwendung in Deutschland findet mit 52% in privaten Haushalten statt. Jedoch werden auch in der Außer-Haus-Verpflegung 14% weggeschmissen. Die Primärproduktion sowie die Verarbeitung von Lebensmitteln machen insgesamt 30% aus. Umgerechnet in CO² liegt der Anteil von Food Waste dabei zwischen 4-8% des gesamten Ausstoßes in Deutschland aus.
Genau das wollen will der Arbeitskreis angehen: In einem ersten Citizen-Science-Projekt sollen in Küchen und Lebensmitteleinzelhandel sollen Entstehungsbedingungen von Lebensmittelverschwendung erforscht und geeignete Maßnahmen zur Bearbeitung der Problemstellung erarbeitet werden.